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Weihnachten mit epischen Radtouren und samtpfotigen Gefährten


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claudia_nationalparkDem eher ungemütlichen Weihnachtswetter in Deutschland zu entfliehen war schon lange ein Traum von mir. Mehrfach war ich im November oder Februar auf La Palma zum Mountainbiken gewesen, doch so schön die Insel auch sein mag: sie heißt nicht umsonst „La isla verde“, denn Stürme und Regen sind im Winter ihre ständigen Besucher.

Nun unternahm ich einen neuen Anlauf den Kanaren eine Chance zu geben: Weihnachten mit dem Rennrad nach Lanzarote. Regnen soll es dort ja nicht so oft, aber der Wind, der vielmehr häufig ein Sturm ist, ist des Rennradlers größter Gegner laut einigen Erfahrungsberichten. Triathleten trainieren dort besonders gerne mit Aero-Laufrädern dem Wind zu trotzen.ruth_el-golfo

Mit dem Gedanken, schlimmer als in Deutschland kann es keinesfalls sein, flog ich nach Lanzarote und – ich nehme es vorweg –  es war ein Traum! Ich kenne kaum schönere Strecken zum Rennradfahren, die einem einen Blick in schier endlose Geraden und Weiten geben, Tuchfühlung mit der Erdgeschichte in einer derart reduzierten Weise erlauben, und es immer wiederschaffen dieselben Strecken durch unterschiedliches Licht und anderen Wind in komplett neue Areale zu verändern.

Die nördlichste und dem afrikanischen Kontinent am nahesten gelegene Kanareninsel hat mich schon immer besonders fasziniert. Und da bin ich nicht die einzige: Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.ruth_nationalpark

Mit 58 Kilometer in der Länge und 20 in der Breite ist sie übersichtlich, aber keineswegs zu unterschätzen für den Rennradfahrer. Im Norden der Insel steigt das Famara-Massiv mit dem Gipfel Peñas del Chache auf 671  an, und im Süden der Los Ajaches auf 608 m. Südlich des Famara-Massivs schließt sich die Sandwüste El Jable an, die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen (Montañas del Fuego) des Timanfaya-Nationalparks trennt. Im Timanfaya-Gebiet ereigneten sich zuletzt von 1730 bis 1736 und 1824 starke Vulkanausbrüche.

ruth_spaceDie Lebendigkeit dieser Insel, die Urgewalt, die knapp unter der Erdoberfläche immer weiter gärt und die unglaubliche Kraft des Feuers, die Zerstörung und neues Leben bringt, ist überall auf der Insel zu spüren. Wenn es in der Nische eines Felsens ruhig ist, dann herrscht eine vollkommene Stille, wenn die Brandung in Los Hervideros gegen das Gestein stürmt, kann man kaum erahnen, welche Szene sich bot, als die heiße Lava ins Meer strömte.

César Manrique, der große Sohn der Insel, versuchte bis zu seinem Tod 1992 als Maler, Bildhauer, Architekt und Umweltschützer die Insel in ihrer Schönheit zu erhalten und den Massentourismus zu verhindern. Dieser ist bis heute im Vergleich zu anderen Inseln Spaniens eher gemäßigt auf Lanzarote vorzufinden. Doch leider ändert sich dieses über 20 Jahre nach seinem Tod immer mehr. China-Restaurants und billige Souvenirs sind in den Zentren von Puerto Carmen, Costa Teguise oder Playa Blanca die Hauptattraktionen.

Aber – und dies sollen die folgenden Bilder zeigen – gibt es mehr als genug idyllische Plätze und Strecken, die einen sportlichen Urlaub auf dieser Insel zu einem Erlebnis machen. Ob auf einer Bio-Finca, deren wahre Stars neun Samtspfoten waren, die manchmal auch Audienz gewährten, oder César Manriques Ausguck Mirador del Rio, es fällt nicht schwer auf dieser Insel zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden.

c_el-golfo freundschaft starhimmel famara Los Hervideros timanfaya la-graciosa
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