Mit coboc cool in the City

Eine Woche lang durfte ich das SEVEN Vesterbro von coboc Probe fahren und es hat sooo vieeeel Spaß gemacht! Es ist für mich das ideale Großstadtrad. Mein eigenes Stadtrad – ein Faltrad der Marke Tern – ist klein, wendig, spritzig und ich kann es überall hin mitnehmen. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich derzeit wenig Lust auf meinen sonst so treuen kleinen Begleiter. Denn das coboc sieht nicht nur supercool aus, sondern es ist ein E-Bike im Mäntelchen eines Singlespeeders.

Mal alle anderen an der grün werdenden Ampel stehen zu lassen oder absolut mühelos die Neckarbrücken hochzufahren, lässig an den anderen vorbei, superschnell vom Büro nach Hause und nicht einmal ins Schwitzen kommen: all das ist coboc. Klar, können das natürlich andere E-Bikes auch, aber das sieht man ihnen in der Regel an und sie sehen dabei nicht so gut aus.

Doch der Reihe nach.

Die coboc-Story ist simpel. Zwei Fahrradkuriere, die Physik studiert und für ein eCycle-Konzept einen Preis gewonnen haben, gründen eine E-Bike-Schmiede. Das ist erst wenige Jahre her. Heute produziert coboc mit ONE Soho, SEVEN Vesterbro, ONE Rome und SEVEN Villette vier unterschiedliche E-Bike-Modelle, die edel, einzigartig und exklusiv sind. Ein coboc bekommt man zwischen 3900€ und 4600€. Viel Geld für wenig Bike. Doch gerade das aufs Wesentliche reduzierte kostet eben. Alle Modelle von coboc zeichnen sich durch Simplizität aus. Alle sind als Singlespeed konstruiert und minimalistisch ausgestattet, kein überflüssiger Schnickschnack, ein Gang, eine Unterstützung.

Ein cooler Flitzer für die Stadt: das coboc SEVEN Vesterbro

Das SEVEN Vesterbro – bestimmt nicht zufällig benannt nach einem Stadtteil Kopenhagens – ist das Sorglos-coboc für jeden Tag.

Am Alurahmen mit Carbongabel wurde unauffällig der Gepäckträger integriert, so dass Einkäufe oder Arbeitsutensilien problemlos transportiert werden können. Mit Schutzblechen und Scheibenbremsen ausgerüstet ist der Einsatz bei Regen genauso flott, sicher und schick wie bei schönem Wetter. Und: als einziges Modell der coboc-Räder besitzt es eine feste Beleuchtung. Das Rücklicht ist im Sattelrohr integriert und vorne sorgt eine Supernova E3 E-Bike Mini für ausreichende Beleuchtung.

Da fehlt nur noch eine smarte Klingel und ein fettes Schloss.

Was mir besonders am coboc gefällt ist nicht irgendein einzelnes Feature, sondern die Stimmigkeit des Bikes: Alles dran, was nötig und dies formschön ist und das Ganze dann elegant umgesetzt.

Der Akku ist wie bei allen cobocs fest im Unterrohr integriert, kann allerdings schnell ausgebaut werden. Der 250 Watt Motor unterstützt beim Pedalieren bis zu 25 km/h. Die mittlere Reichweite des Akkus soll bei 80 Kilometern liegen.

Ich habe in einer Woche mit rund 40 Kilometern in der Stadt den Akku nicht aufladen müssen. Die Akku-Anzeige mit fünf Leuchtdioden, gaben mir zuverlässig Auskunft. Aufgeladen wird über eine Steckerbuchse im Unterohr. Dort befindet sich auch der einzige Bedienknopf, mit dem man das System und/oder das Licht ein- bzw. ausschaltet.

Licht inklusive!

Das Fahrverhalten vom Seven ist stimmig. Beim Antreten muss man wie bei allen E-Bikes ein wenig die Power beachten, da sind Stehversuche an der Ampel mit kleinen Korrekturen durch das Pedal nicht mehr sehr sinnig, aber ansonsten ist die Unterstützung gleichmäßig und so angenehm, dass man schnell vergisst, auf einem E-Bike zu sitzen.

Mit 4.600 Euro ist das Seven zwar kein Schnäppchen, wer aber schick, schnell und ohne zu Schwitzen ins Büro kommen möchte, sollte sich das Bike mal näher anschauen und bei coboc eine Testfahrt arrangieren.

Fast vergessen: Die coboc-App navigiert einen durch die Stadt, funktioniert wie ein einfacher Tacho und zeichnet die Aktivitäten auf. Und: die App ist genauso übersichtlich und aufs Notwendige reduziert wie die Bikes. Passt alles.

Die App ist praktisch und einfach zu bedienen.

Hier meine Zusammenfassung im Film:

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bikegeisterung

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