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Landschaftsträume und ein feuriger Vulkan


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Epische Ausblicke, sanfte Anstiege, kristallklares Meer, ein feuriger schneebedeckter Vulkan und kulinarische Köstlichkeiten: all das ist Sizilien.

Die größte Insel des Mittelmeers, die einst Afrika und Europa verband, ist eine Entdeckung für Radsportler jedweder Couleur, für Geschichtsenthusiasten, Landschaftsfotografen und Feinschmecker. Fernab von jeglichem Massen(Mallorca-)tourismus verspricht die Insel mit dem milden Frühjahrs- und dem angenehmen Herbstklima fast ungetrübte Urlaubsfreude. Über 80 Prozent Siziliens sind Berg- oder Hügelland, daher sollte der Standort eines Frühjahrstrainingslagers oder auch eines ersten Bergtrainings wohl gewählt sein. Im Süden und Südosten gibt es flachere Regionen, ansonsten geht es überall schnell bergauf.

Mallorca? Der im Hintergrund zu erkennende Ätna beweist eindeutig, dass man auf Sizilien ist!

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Noto ist eine wunderschöne Stadt.

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Tour durch malerisches Gelände und historische Städte wie Noto und Avola.

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Das Auenland ist auf Sizilien.

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Radurlaub auf Sizilien vom Feinsten mit Sonne, Bergen und Me(h)er!

Erste Station: Cassibile nahe Syracusa: Sanftes Dahingleiten auf dem eigenen oder dem Leihrad, immer wieder mit einem grandiosen Ausblick auf das Meer oder den Ätna, diesem Riesen, dem größten, höchsten und bis heute aktiven Vulkan Europas, ist um Südosten der Insel garantiert. Ansonsten mag landschaftlich einiges an die deutlich kleinere Mittelmeerinsel Mallorca erinnern, aber das war es auch schon mit dem Gemeinsamkeiten. Es sind wenig Touristen auf dem Rad oder mit dem Leihwagen auf der Insel unterwegs – wenn überhaupt werden sie in Bussen an die zentralen Orte geschippert, abgesetzt und wieder eingesammelt. Auf den wichtigen Staatstraßen der Insel sind zumeist die Einheimischen, entweder mit dem Auto aber auch mit dem Rad, unterwegs und geben sich deutlich an der auch noch im April zum Einsatz kommenden Winterbekleidung und dem fehlenden Helm zu erkennen. Überall auf der Insel gibt es ein Netz aus kleinen und kaum befahrenen Teerstraßen, die in ihrer Einsamkeit manchmal ängstigen. Niemals darf man allerdings den aufmerksamen Blick von der Straße nehmen. Den diese endet schon mal in einem riesigen Krater, weist tiefe Schlaglöcher auf oder rutschige Passagen (Kuhmist!) auf. Hunde sollten immer aufmerksam beäugt, Gehöfte im Vorbeifahren auf offene Tore kontrolliert werden: schnell kommt mal ein Vierbeiner herausgeschossen, ein Spritzer aus der Wasserflasche verscheucht sie aber zumeist. Wilde Hundes muss man in der Regel nicht fürchten, sie sind oft schwach, unterernährt und ein Bild des Elends. Tierschutz al la Siziliana ist da eher zum Gruseln und einer der schlimmsten Wermutstropfen des Aufenthalts auf dieser Insel.Dies vergisst man während der stundenlangen, wunderschönen Radtouren auf einsamen Wegen, vorbei an blühenden grünen Wiesen, darauf weidenenden Kühen, historischen Städten wie Noto oder Avola und Meeresrauschen. Dieser trotz Landwirtschaft und Viehzucht malerische Süden lässt im Frühjahr nicht erahnen, dass es die Region ist, an der die heißeste Temperatur Europas gemessen wurde und alles verbrennt und verdorrt über den Sommer.
Eine Fahrt über die Insel offenbart ihre Größe und ihre landschaftliche Vielfalt. Ein Aufenthalt im Norden zementiert die Entscheidung bald zurück zu kommen.
Zweite Station Cefalu: am Fuß der Rocca di Cefalù, eines 270 Meter hohen Kalkfelsens, in der Nähe Palermos und einen kurzen Pedalritt zu den Madonien, einer Gebirgskette, die mit fast 2000dern beeindruckend ist. Das Hotel direkt am Meer mit einer Bikestation, die vielen guten Restaurants und dem Rocca, den man am Ruhetag bezwingen sollte, das gute Eis und die schönen Sonnenuntergänge: Me(h)er.
Von Cefalu aus starten wir unsere schönsten und intensivsten Radtouren. Wir fahren uns direkt an der Küste 10 bis 15 Kilometer ein und dann geht es langsam und fast nie steil, in der Regel 5-6 Prozent Steigung, mal 600 Höhenmeter am Stück oder mal 900 bergauf. Man fährt auf Städte zu, die in den Wolken gebaut worden zu sein scheinen, deren Spitzen eins werden mit dem Himmel, deren Häuser sich wie Bienen am Honig um den Berggipfel schmiegen: Pollina, Gangi. Während der langen Auffahrten machen wir immer wieder Pausen in kleinen Cafés, wie z.B. in San Mauro Castelverde, wo eine 70jährige die Maschine extra für uns anwirft und 70 Cent für einen Cappuccino verlangt, der traumhaft schmeckt. Auf sie folgen traumhafte Abfahrten, unter denen sich die schönste befindet, die wir je bisher gefahren sind: von Gangi nach Castelbuono (auf dessen Marktplatz wir den teuren Touricappu für 3 Euro getrunken haben), 23 Kilometer durch Wälder und Olivenhaine auf einer perfekten Straße.

Ein Abend im Restaurant am Meer mit frischen Fisch und dem besten Pistazienparfait der Welt machen diesen Tag zu einem perfekten Tag. Was soll man da in dem lauten und überfüllten Palermo? Eher noch ein Tagesausflug zum Ätna. Einer von diesen: das muss man mal gefahren sein: je nach Startstandort zwischen 2000 und 1300 bergauf, bis es nur noch mit geführten „Zu-Fuß-Touren“ weitergeht. Mit Glück erwischt man einen klaren Tag mit Wärme in der Ebene, die dann auf 2000 Metern mit eisigem Wind ganz schnell verschwindet. Es ist ein Erlebnis.

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Kleines Pausenfoto in San Mauro auf dem Weg nach Gangi.

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Auf dem Weg zum Ätna.

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Pollina, die Stadt in den Wolken.

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Gangi aus der Ferne kurz vor der 20 km langen Abfahrt.

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Fotoshooting im Hafen von Fontane Bianche.

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Die Gangi-Runde auf der SIGMA Karte

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Alpiner Charme alla Siciliana

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