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Windumtoste Weihnachten auf Lanzarote


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Die Festtage zwischen den Jahren sind inzwischen für die meisten Menschen auch zu festen Ferientagen geworden. Wir können entscheiden wo und wie wir diese Tage verbringen möchten. Manch einer liebt die kalte Jahreszeit und verbringt die Feiertage zuhause mit der Familie. Andere hingegen fliehen vor dem Weihnachtstrubel in die Berge zum Skifahren und ich wiederum genieße es, dem Winter zu entfliehen und verbringen meine Ferien auf den Kanaren. Lanzarote ist nun schon zum zweiten Mal meine Reiseziel zwischen den Jahren. Dort, so scheint es mir, dreht sich die Welt ein wenig anders oder ich nehme sie anders wahr: langsamer, bewusster und intensiver.

Eine Ziege schaut uns bei unserem Abstieg nach Playa Quemada nach, vierhundert Meter in die Tiefe.

Ich genieße es, mir meine Umwelt auf eine ruhige, angenehme und nachvollziehbare Weise zu erschließen. Lanzarote ist eine Insel, die man auf diese Weise hervorragend erspüren kann, ja sie bietet sich geradezu an, zwischen 4 und 10 Stundenkilometern zu Fuß oder zwischen 10 und 50 Stundenkilometern mit dem Rad durchquert zu werden. Die sanften Vulkanhügel, der vegetationslose Süden, die endlosen zerklüfteten Lavafelder und das Meer, das fast allgegenwertig ist, bieten eine einmalig beruhigende, ja komplentative Kulisse für die endschleunigte Bewegung durch diese zauberhafte Landschaft. Manchmal genügen wenige Meter oder Momente, um neue Perspektiven auf die gleichen Bergketten zu erhalten, deren Farbe sich von einem zarten Rostrot in ein Gelbrot wandelt. Schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, ändern die Lichtverhältnisse alles.

Tmanfaya

Der Timanfaya Nationalpark mit seiner spektakulären Lavalandschaft

Hervorragender Ausgangspunkt ist die Region rund um den Timanfaya Nationalpark, nördlich des Touristenzentrums Puerto del Carmen, ca. 14 Kilometer südlich von Arrecife. Es ist der eher südliche Teil der kleinen Insel, geprägt von Lavalandschaften, dem Nationalpark und dem alles umschließenden Meer. Hier kann man auf Fincas Apartments mieten und ist so komplett unabhängig. Wirklich Ruhe findet man nämlich nur außerhalb der Zentren in den kleinen Orten und zwischen diesen. Hier sind die Wege so kurz, dass man sogar auf ein Auto verzichten und stattdessen beispielsweise das Geld in den Transfer des eigenen Rades stecken kann (kostet bei Condor inzwischen hin und zurück 120 Euro). Ein Taxi vom Flughafen nach Puerto del Carmen mit Radzuschlag kostet ca. 20-25 Euro. Weitere Fortbewegung erfolgt dann per Rad, zu Fuß, mit dem Bus oder dem Taxi. Die Busse fahre nicht häufig und man muss die Wochentage beachten, aber man kommt gut morgens und nachmittags beispielsweise von Macher nach Playa Blanca und zurück. Wer in den Norden will, muss nach Arrecife und umsteigen oder das gute alte Trampen wieder aufnehmen, was hier von vielen praktiziert wierd und zumeist auch gut klappt.

kartenausschnitteEin Reiseführer und ein Computerprogramm zur Erstellung von Touren, wie zum Beispiel das SIGMA Data Center sind hilfreiche Begleiter für Touren zu Fuß oder mit dem Rad ohne Guide. Dank des fehlenden Waldes und der Übersichtlichkeit der Insel ist aber so gut wie unmöglich sich zu verirren. Viele Wanderwege sind gut ausgeschildert. Unterschätzen darf man die Touren aber nie. Schnell kommen einige Höhenmeter zusammen und bergab zu laufen ist häufig wegen des gerölligen Untergrunds nicht ungefährlich. Man trifft auch immer wieder Mountainbiker auf den Wanderwegen, soll man sie nun für das Bergauffahren oder das Bergabfahren auf dem steilen, steinigen Untergrund bewundern?

Geht man wandern, fährt man am besten mit einem öffentlichen Bus zum Ausgangspunkt. So zum Beispiel nach Uga oder Yaiza um auf den Atalaya de Fémes zu steigen. Der 608 Meter hohe Berg ist windumtost und bietet spektakuläre Ausblicke. Nach dem anstrengenden Teilabstieg kann man sich in einem der Ausblicklokale in Fémes ein gutes Essen gönnen, denn die Küche ist dort oben wirklich hervorragend. Gut gestärkt macht man sich auf den Abstieg hinunter nach Playa Quemada. Die 400 Tiefenmeter und sieben Kilometer fordern noch einmal viel Kraft. Am Ende des Wanderung kann man den Abend in Playa Quemanda in einem der beschaulichen Strandlokale genießen und mit dem Taxi nach Hause fahren.

Auch mit dem Rennrad kann man die Schönheiten Lanzarotes bestaunen. Hier kämpft man mehr mit dem Wind und muss auch manchmal mit schlecht asphaltierten Straßen vorlieb nehmen. Wer aber einfach eine unbekannte Strecke versucht, kann mit ein bisschen Glück, wenig befahrene Straßen und schöne Abfahrten finden. Eine der wohl schönsten Touren führt nach El Golfo, wo man auch sehr lecker direkt am Meer zu Mittag essen kann und dann weiter Richtung Salinas de Janubio, eine der größten Salzverdunstungsanlagen Spaniens, vorbei an Los Hervideros, immer am Meer entlang.

Wenn nicht gerade extreme Winde gehen, was im Winter auf Lanzarote häufiger vorkommt, ist Rennradfahren auf dieser Insel ein epischer Genuss. Ich kann die Triathleten, die fixiert mit dem Blick auf die Straße ihre krassen Runden drehen, nicht verstehen. Ich werde auf Lanzarote zum Genuss-Tourenfaher und erfreue mich einfach an der ungeheuren Schönheit dieser Insel.

der-koenig-bin-ich

Keine Frage, wer hier der King ist!

Ein junger, stolzer Kater.

Kaktusfrüchte sind mit Vorsicht zu genießen, aber lecker!

Flechten in den wunderschönsten Farben vor großer Kulisse

abwaerts

20% Steigung oder Gefälle, je nachdem von wo man kommt, aber auf jeden Fall anspruchsvoll!

feigen

Köstliche wilde Feigen

la-geria

Sonnenuntergang bei La Geria

fliegen

Nur Fliegen ist schöner? Paragleiter abends an der Playa Quemada.

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bikegeisterung

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